Selbstverteidigungs-(SV)-Kurse

Nächster Kurs startet im Oktober 2018

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  • Rechtliches zur Selbstverteidigung

  • Psychologische Aspekte in Konfliktsituationen

  • Prävention

  • Aufmerksamkeitsschulung

  • Selbstbehauptung - Willensbildung

  • Verteidung gegen verschiedene Angriffe

  • Verwendung von Hilfsmitteln

 

  Kurstage: immer Freitags, ausser in den Ferien
Kursdauer: 10 Abende (je 1,5 Stunden)
Uhrzeit: 18:30 - 20:00 Uhr (18:30 umgekleidet in der Sporthalle)
 
Turnhalle Adolf-Rebl-Schule

Kursleitung

Gunther Unger
1. Dan Ju-Jutsu
Trainer C - Ju-Jutsu-Breitensport - Lizenz
Tel.: +49 171 448 193 8
Mailadresse

Kosten und Anmeldung
  • MTV-Mitglieder 20,--€, Nichtmitglieder 60,--€
  • Voranmeldung beim Kursleiter erforderlich wegen begrenzter Teilnehmerzahl

Ju-Jutsu Linkliste

Allgemeine Links (BLSV, DOSB, etc.) finden Sie auf unserer Startseite.

 

Schriftzug Ju Jutsu 02Facebook: https://www.facebook.com/mtv.jujutsu/

 

Die, in der Folge angegeben Links verweisen auf Seiten außerhalb des MTV. Auf ihren Inhalt und ihre Gestaltung und Inhalte haben wir keinen Einfluß.

 

 

Ju-Jutsu-Verband Bayer e.V.

 

Budo - Seminare

 

Prüfungsprogramme

Gelb    Programm Pruefungsvorlage-5-kyu
Orange    Programm Pruefungsvorlage-4-kyu
Grün    Programm Pruefungsvorlage-3-kyu
Blau    Programm Pruefungsvorlage-2-kyu
Braun    Programm Pruefungsvorlage-1-kyu
     
1. Dan    Programm Pruefungsvorlage-1-dan
     Vorkenntnisse Dan-pruefung-vorkenntnisse

 

Techniksammlung des JJVB

 Beschreibungen verschiedener Techniken in Textform, Bildern und kurzen Videos

 

Artikel und Bilder über Pfaffenhofen im Blog des JJVB

 

 

Etikette

Quelle: Ausbildungsskript zur "Trainer C Breitensport" Ausbildung des Ju-Jutsu Verband Bayern e.V.

Abschnitte

 

Grundsätze

 Höflichkeit, Demut und Respekt sind die Grundlage der Etikette und werden durch den Gruß (Rei) symbolisiert. Die Etikette ist im Ju-Jutsu nicht nur eine äußere Form, sondern eine innere Haltung und damit schließlich der Weg zur inneren Ruhe und Ausgeglichenheit.

Die Werte des Budo und damit des Ju-Jutsu liegen neben dem Erlernen einer Vielzahl von Techniken auch in der strengen Etikette dieser Sportart begründet. Nur wenn Technik und Grundsätze der Etikette von der Gemeinschaft eines Dojos mit Leben erfüllt werden, können die Schüler des Ju-Jutsu den eigentlichen und wahren Wert des Budo erkennen. Es ist die Aufgabe und Pflicht, im Besonderen der hohen Dan-Träger, dafür zu sorgen, dass auch in einem der heutigen Zeit angepassten, modernen Ju-Jutsu der wertvolle Geist des traditionellen Budo erhalten bleibt.

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Kleiderordnung

  • Der Ju-Jutsuka trägt einen sauberen Anzug (Gi)
  • Bei Prüfungen wird stets ein weißer Gi getragen, auf Lehrgängen und im Wettkampf ist auch ein blauer Gi möglich, im Training ist ein weißer, schwarzer und blauer Gi erlaubt.
  • Mädchen und Frauen tragen ein T-Shirt oder Sporttop unter dem Gi.
  • Der Gürtel ist korrekt gebunden und die Farbe entspricht dem Stand der abgelegten Prüfung.

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Körperhygiene

  • Der Ju-Jutsuka ist stets gepflegt; er hat geschnittene Zehen- und Fingernägel.
  • Schmuck, Uhren etc dürfen nicht getragen werden, nicht abnehmbarer Schmuck ist mit Tape abzudecken (Verletzungsrisiko!).
  • Der Ju-Jutsuka trägt außerhalb der Matte der des Dojo aus Hygienegründen immer Schuhe (Tabis, Sandalen oder Badeschuhe)

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Betreten des Dojo oder der Matte

  • Die Schuhe werden mit der Ferse zur Matte abgestellt, die Matten nie mit Schuhen betreten.
  • Vor dem Betreten der Matte oder des Dojo verneigt man sich, wobei der Blick zum Boden abgesenkt wird: hierdurch drückt man dem Ort des Lernens Respekt aus und ordnet sich den Regeln und der Etikette des Dojo unter. Alle Gedanken und Probleme des Alltags bleiben zurück.
  • Die Matte wird zuerst mit dem linken Fuß betreten (Achtsamkeit).

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Angrüßen vor und nach dem Training

  • Aufstellung: aus Sicht des Lehrers stehen die hohen Graduierungen links, die niedrigen rechts, unterstützende Lehrer stehen links vom Hauptlehrer.
  • Seiza: abknien zuerst mit dem linken Bein, dann mit dem rechten, Zehen sind aufgestellt und werden erst vor dem Absitzen abgelegt, die Hände liegen auf den Oberschenkeln oder werden wie in der klassischen Zen-Meditationshaltung ineinander gelegt.
  • Mokuzo: der Ju-Jutsuka verharrt in völliger Bewegungslosigkeit und versucht seine Gedanken abzuschneiden. Dies geschieht entweder durch Konzentration auf den Atem oder das Zählen der Atemzüge.
  • (Mokuzo-)Jame: die Meditation wird aufgelöst und die Hände werden aus der Meditationsstellung auf die Oberschenkel gelegt.
  • Rei: Lehrer und Schüler verneigen sich zueinander, die Hände werden im Dreieck auf die Matte gelegt und leicht mit der Stirn berührt, dies schließt den individuellen in sich selbst gerichteten Prozess ab.
  • Aufstehen: zuerst erhebt sich der Lehrer, dann die Schüler: Aufrichten in den Kniestand, Zehen aufstellen, mit Drehung rechts aufstehen.
  • Rei: Lehrer und Schüler verneigen sich zueinander, die Hände werden auf die Oberschenkel gelegt, die Beine sind geschlossen.
  • Kommandos: werden vom Lehrer oder dem ranghöchsten Schüler erteilt.
  • Trainingsbeginn

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 Verneigen zum Lehrer (Meister oder Sensei): "Sensei ni rei"

  • Augen werden abgesenkt (Hintergrund: vom Lehrer geht niemals eine Gefahr aus).
  • Die Hände werden auf die Oberschenkel gelegt.
  • Das Verneigen geschieht in respektvoller Achtung.

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Verneigen zum Partner "Otogai ni rei"

  • Blickkontakt wird aufrechterhalten (Hintergrund: der Partner ist imaginärer Gegner).
  • Die Hände werden auf die Oberschenkel gelegt.
  • Das Verneigen soll Respekt und Achtung vor dem Partner zum Ausdruck bringen.

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Verhalten auf der Matte

  • Der Ju-Jutsuka trainiert immer ruhig, konzentriert, respektvoll und achtsam
  • Eine ordentliche Haltung (Stand, Fersensitz oder Schneidersitz) auf der Matte ist selbstverständlich.
  • Höher Graduierte sind stets für niedriger Graduierte verantwortlich.
  • Die Sicherheit und Unversehrtheit des Partners hat stets Vorrang.
  • Bei Würfen ist auf Sicherung des zu Werfenden aber auch auf Eigensicherung zu achten.
  • Bei Hebeln und Würgern ist rechtzeitig abzuschlagen.
  • Die Trainingspartner und Wettkampfgegner werden mit Respekt behandelt. Es wird stets fair trainiert oder gekämpft, ohne unsportliche Techniken oder Hintergedanken.
  • Der Ju-Jutsuka wahrt immer seine Selbstbeherrschung. Er tritt bescheiden auf und ist durch sein Verhalten für andere ein Vorbild.
  • Während dem Training sind Gespräche zu Unterlassen. Um sich zu verständigen genügen leise und kurze Erklärungen.
  • Muss der Ju-Jutsuka sie Matte verlassen, so hat er sich stets beim jeweiligen Lehrer abzumelden.
  • Erklärungen werden durch dreimaliges in die Hände klatschen des Lehrers angekündigt. Die Schüler sammeln sich ruhig und unverzüglich im Halbkreis um den Lehrer.
  • Vor und nach Trainings- oder Lehrgangspausen nehmen Lehrer und Schüler Aufstellung zueinander ein und grüßen im Stand mit Rei.

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 Verhalten in der Gürtelprüfung

  • Der Ju-Jutsuka erscheint pünktlich und mit allen nötigen Unterlagen am Prüfungsort.
  • Der Prüfling steht aus Sicht des Prüfers immer rechts vom Prüfer, sein Partner links.
  • Prüfling und Partner verneigen sich zum Zeichen des Respekts zueinander vor und nach jedem Prüfungsabschnitt oder bei jedem Partnerwechsel. Ein Verneigen zum Prüfer erfolgt nur am Anfsng und am Ende der Prüfung.
  • Alle Prüfungsteilnehmer verhalten sich ruhig und konzentriert, sie sind stets bereit als Prüfling oder Partner zur Verfügung zu stehen.
  • Weisungen der Prüfungskommission sowie das Prüfungsergebnis werden vom Prüfling ohne Dikussion akzeptiert.

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Verlassen der Matte oder des Dojo

  •  Das Dojo wird stets nur in sauberem und aufgeräumtem Zustand verlassen.
  • Vor dem Verlassen verneigt man sich in Richtung der Mattenfläche, der Blick ist zum Boden gerichtet, Hände liegen auf den Oberschenkeln.
  • Die Matte wird zuerst mit dem rechten Fuß verlassen.

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Loyalität gegenüber Meister, Dojo, Trainingskollegen, Verein und Verband

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Training

 

Voraussetzungen

  • Mindestalter 14 Jahre
  • Körperliche Fitness
  • Spass am Sport
  • Repekt vor den Trainingspartnern

Trainingshalle / Dojo

Neue Sporthalle der Adolf-Rebl-Schule.
Zugang von Seite der Adolf-Rebl-Str.

Trainingszeiten

Zugang zu den Umkleiden jeweils 15 Minuten vor Trainingsbeginn.
Die Matten werden gemeinsam bis Traingsbeginn aufgebaut.
Das Training startet pünktlich.


Trainingsangebot nach Leistungsstufe
Leistungsstufe Trainingsgruppe Trainingsinhalt

Einsteiger

  • Ju-Jutsu Basis
  • Schwerpunkt Fallschule
  • daneben einfache Hebel
  • und Sicherungstechniken

für alle sobald
fallen beherrscht wird

  • Grundlagentraining
  • Techniktraining
  • Prüfungsvorbereitung Kyu

  

für alle sobald
fallen beherrscht wird

  • Gunther's Schatzkiste

  • Techniken die Spaß machen
    (auch fortgeschrittene Techniken)

Interessierte und durch den Wettkampftrainer
bestätigt

  • Ju-Jutsu Fighting
  • Kraft- und Konditionstraining
  • Wettkampftechniken

für alle in der Prüfungsvorbereitung

  • freies Training
  

Fortgeschrittene ab Grün

  • Dan-Vorbereitung
  • Blau- und Grüngurt erfahren hier höhere Techniken
  • Primär zur Vorbereitung der Dan-Anwärter
    
Trainingszeiten nach Gruppen  
Dienstag  19:30-21:00 Techniktraining
    Ju-Jutsu Fighting
     
Donnerstag 18:15-19:45 Grundlagentraining
     
Freitag      18:30-20:00 Ju-Jutsu Basis     (Einsteiger-Training)
    Vorbereitung Kyu-Prüfung
und Techniktraining
    Ju-Jutsu Fighting
     
  20:00-21:00 Freies Training (bei Bedarf)
    Vorbereitung Dan-Prüfung (bei Bedarf)
    Gunther's Schatzkiste

 
Während der Schulferien findet kein Training statt.

Kontakt

Kontakt GU02

Was Ist Ju-Jutsu ?

Schriftzug Ju-Jutsu 02

Ju

- sanft, nachgebend, angepasst

Jutsu

- Kunst, Fertigkeit

 

Ju-Jutsu ist eine der modernsten und effizientesten Selbstverteidigungssportarten, die in Deutschland zur Zeit praktiziert wird. Im Ju-Jutsu sind altbewährte Erkenntnisse vieler Kampfsportarten, aber auch neue Erkenntnisse, unter dem Grundsatz "aus der Praxis für die Praxis" zu einer modernen und sehr effektiven Selbstverteidigung zusammengeführt worden. Weil auch die Sicherheitsbehörden erkannt hatten, dass Ju-Jutsu sehr praxisnah und wirkungsvoll war, wurde es bei den Polizeien der Länder und des Bundes dienstliches Ausbildungsfach.

 

Prinzip des Ju-Jutsu

Das Nachgeben und Ausweichen, das Ausnutzen des gegenerischen Impulses, die vielseitigen Techniken, gepaart mit Reaktionsschnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Mut führen zu extrem wirksamen aber dosierbaren Abwehrhandlungen.

 

Technikgruppen im Ju-Jutsu

  • Bewegung im Stand und am Boden
  • Fallschule
  • Bodentechniken (Festhalter und Befreiungen)
  • Abwehrblöcke gegen Schlag- und Trittangriffe
  • Schlag- und Tritttechniken
  • Würgetechniken
  • Nervendrucktechniken
  • Festlege-, Aufhebe- und Transporttechniken
  • Hebeltechniken
  • Wurftechniken
  • Abwehr von Waffenangriffen (Stock, Messer, Kette, Pistole)
  • Stockanwendung
  • Freie Selbstverteidigung

 

Geschichte des Ju-Jutsu

1906 Erich Hahn lernt von Japanern Jiu-Jitsu und eröffnet die erste deutsche Jiu-Jitsu-Schule in Berlin.
1933 Während des Besuchs von Jigoro Kano wird die Bezeichnung Judo amtlich für ganz Deutschland eingeführt.
1965 Mit Karate, Judo und Aikido hatte man Mitte der 60er Jahre sehr weit entwickelte Kampfsysteme im DJB vertreten. Allerdings waren Judo und Karate reine, streng reglementierte Wettkampfsportarten. Aikido hatte den moralisch-philosophischen Aspekt als Zielsetzung. Das alte Jiu-Jitsu fristete als Judo-SV ein Schattendasein und war mehr oder weniger unbedeutend und auch technisch überholt. Ein System, das die Selbstverteidigung und hier alle Aspekte berücksichtigte, fehlte. Genau so ein System war aber für viele Berufsgruppen wie Polizei und Bundesgrenzschutz dringend erforderlich.
1967 Mehrere hohe Dan-Träger wurden vom DDK (Deutsches-Dan-Kollegium) beauftragt, ein umfassendes Selbstverteidigungssystem zu schaffen. Es sollte auf der Basis der bestehenden Kampfsportarten entwickelt werden.
28.01.1968 Auf dem Deutschen Dan Tag des DDK in Nürnberg wurden die erarbeiteten Prüfungsrichtlinien nach langen und äußerst kontrovers geführten Diskussionen angenommen.
22.04.1969 Die Richtlinien treten, in mittlerweile überarbeiteter Form, bundesweit in Kraft. Sie wurden des Öfteren geändert un das Ju-Jutsu neuen Erkenntnissen anzupassen und nicht zu einem starren, veralteten System werden zu lassen. Es gab nun eine Sektion Ju-Jutsu im DJB (Deutscher Judo Bund) und im BJV (Bayrischer Judo Verband), ebenso eine Fachgruppe Ju-Jutsu im DDK.
1981-1986  Die Entwicklung geht in Richtung Realitätsbezug und weg von der perfekten Judo-, Karate- und Aikidotechnik.Die Techniken wurden so modifiziert, dass sie der SV-Situation angemessen waren. Die Techniken mussten teilweise auch geändert werden, damit Techniken, die unterschiedlichen Prinzipien folgten, kombinierbar wurden.
20.10.1990 Der "Deutsche Ju-Jutsu-Verband" (DJJV) wird gegründet.
1997 In der Sportschule Oberhaching findet das 1. Bayernseminar statt. Über 250 Ju-Jutsuka trainieren ein ganze Woche gemeinsam.
1999 Eine Kommission des DJJV passt das langsam wieder veraltete Ju-Jutsu den neuesten Gegebenheiten an. Am 01.01.2000 tritt neue Prüfungsprogramm in Kraft.
seitdem Das Ju-Jutsu entwickelt sich gemäß der Prämisse "Immer das Beste aus den bekannten Kampfsystemen zu adaptieren" sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport immer weiter und bleibt somit wohl eine der besten Kampfsportarten sowie Selbstverteidigungssysteme weltweit.

Quelle: Ausbildungsskript zur Trainer C Breitensportausbildung des JJVB (Auszug)

14.07.2018 - Andrei Shakirin erwirbt Trainer C Lizenz

Trainer C Urkunde small

Die vierte Trainer-C-Breitensport-Lizenz im Ju-Jutsu erwarb jetzt Andrei Shakirin für den MTV.

Für den Erwerb der Lizenz ist ein anspruchsvoller Lehrgang zu absolvieren. Insgesamt besteht er aus zwei intensiven Ausbildungswochen an der Sportschule in Oberhaching, einer Zwischen- und einer Abschlussprüfung, sowie unzähligen Tainingsstunden dazwischen. Insgesamt zieht sich der Lehrgang über einen Zeitraum von rund 4 Monaten hin.
Es sind zahlreiche Lehrproben abzuhalten, Techniken in Einzelschritte zu zerlegen und viele theoretische Inhalte zu büffeln.

Wir gratulieren Andrei herzlich zur bestandenen Prüfung.

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