Revanche beim Krimi 2.0 der Herren1

 


Nach dem hart umkämpften Spiel vor zwei Wochen, mit dem glücklicheren Ende für die Hellenen, starteten diese am Samstag in München beim Rückspiel deutlich konzentrierter in die Partie. So sah es nach sieben (17:7) bzw. 17 Minuten (32:21) nach einer relativ klaren Kräfteverteilung zugunsten der Hausherren aus, zumal diese den Rebound dominierten und Pfaffenhofen offensiv eine desolate Leistung zeigte und viele Punkte aus Notwürfen erzielt hatte.
Nach einer Auszeit konnte man das Rebounding verbessern und spielte vorne zumindest teilweise einigermaßen sinnvoll, und konnte damit den Rückstand zur Pause auf 35:28 reduzieren.
Relativ ausgeglichen, aber nach wie vor mit kleinen Vorteilen am Brett, plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Schleichend vergrößerte sich der Vorsprung, bis zur 32. Minute zum Stand von 59:44, bevor es wieder zwei wilde Würfe waren die den MTV am Leben hielten (59:50).
Plötzlich fing man auch offensiv an Basketball zu spielen: Tempo nach vorne, Trailer laufen und finden, das Spiel am und zum Korb - jetzt erinnerte man sich an die Trainingsinhalte, und konnte in der 39. Minute zum 63:63 ausgleichen.
Nach Zuspiel von Kevin Grein brachte Robert Huber Pfaffenhofen zum ersten mal seit der dritten Spielminute nach vorne, eine halbe Minute später erhöhte Benedikt Tanzer nach einem taktischen Foul ganz trocken auf 63:67.
Doch auch Hellenen bewiesen Moral und verkürzten zunächst auf 65:67, nach zwei vergebenen Freiwürfen der Ilmstädter nach einem Treffer bei zwei Versuchen von der Linie auf 66:67 und hatten aufgrund einer harten, aber vertretbaren Schiedsrichterentscheidung auf unsportliches Foul mit vier Sekunden auf der Uhr Einwurf. Keine leichten Punkte, und kein Foul war die Ansage in der finalen Auszeit. Die Umsetzung lag diesmal bei Kevin Grein, da sein Gegenspieler den Ball erhielt, und er blieb schlau und versuchte nicht den schlechten Wurf zu blocken, sondern blockte ihn indem er sich einfach in starker Defensivposition den Ball an die Hand werfen ließ.
Damit revanchiert sich Pfaffenhofen mit einem glücklichen 66:67 Sieg für die zuletzt unglückliche Niederlage.
´Wie wir es heute mit dieser Offensive in den ersten 32. Minuten zum Sieg geschafft haben grenzt schon an ein Wunder. Das war heute kein schönes Spiel, aber wenn du gewinnst musst du am Ende froh sein und hoffen dass wir künftig nur an die letzten Minuten anknüpfen`, resümiert der Coach.

Stats zum Spiel

 

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(Robert Huber, mit Entschlossenheit)

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