Licht und Schatten
u12:
Gegen Jahn München 4 entwickelte sich ein zunächst knappes Spiel (11:12 Ende 1. Viertel; 32:29 Halbzeit), bei dem beide Teams viele Punkte liegen ließen und Pfaffenhofen zumindest gefühlt leichte Vorteile besaß. Anfang des 3. Viertels konnte sich der MTV auch in einer starken Phase durch schnelles Umschalten und gutes Passspiel, gepaart mit entschlossener Verteidigung, auf 41:30 (25. Minute) absetzen. Allerdings konnten auch jetzt nicht alle leichten Korbgelegenheiten genutzt werden, und so blieben die Gäste in Schlagdistanz. Zufrieden mit dem Verlauf des Viertels ließ die Konzentration bei den Pässen nach. Die Münchner nutzten ihre Chance und glichen mit einem 4:15 Lauf zum 45:45 (Ende 3. Viertel) aus.
Verunsichert durch die Fehlpässe konnte man im letzten Durchgang nur bis zur 34. Spielminute (52:56) gegenhalten, bevor Jahn die vermeidbare 57:67 Niederlage deutlich gestaltete.
Die Stats zum Spiel
Herren1:
Endlich zum ersten mal mit 12 Spielern in dieser Saison, zum ersten mal Zuhause vor ca. 75 Zuschauern und mit den Ismaningern eine Mannschaft die man heuer bereits schlagen konnte - Pfaffenhofen in der Favoritenrolle. Das erste Viertel startete mit viel Schwung. Druckvolle Verteidigung und schnelles Umschalten stellte die Gäste insgesamt vor eine zu anspruchsvolle Aufgabe. Dass es nach den ersten 10 Minuten `nur´ 20:11 stand, lag in erster Linie an einigen wenigen Aussetzern in der Verteidigung und dem eigenen `Vollstrecken´ unter dem Korb.
Ähnlich verlief das zweite Viertel: Man hatte Ismaning unter Kontrolle, konnte sich aber mangels Wurfglücks nie entscheidend absetzen. In diesen 10 Spielminuten konnte, trotz einiger guter Möglichkeiten, kein einziger Punkt durch einen Innenspieler erzielt werden.
Die in Summe dennoch gelungene erste Hälfte schlug sich in einem 31:21 nieder.
Bekanntlich soll man den Tag aber nicht vor dem Abend loben. Ins dritte Viertel startete der MTV nicht mit voller Intensität, so dass eine Auszeit in der 22. Minute nach sechs schnellen Punkten der Gäste erstmal die Blutung stoppen musste. Die Gastgeber reagierten mit einem 7-2 Lauf (38:29 in der 23. Minute), brachten aber nach wie vor nicht den gleichen defensiven Druck auf das Feld wie vor der Pause. Hinzu kamen nun eine reihe erstaunlich schlechter Pässe und miserables Reboundverhalten. Nach 21 Punkten in den ersten 20 Minuten erlaubte man Ismaning nun 24 Punkte in 10 Minuten, konnte das schnelle Spiel nach vorne nur noch selten anwenden und münzte diese Gelegenheiten dann zumeist ohne Fremdeinwirkung nicht in Punkte um.
46:45 vor dem letzten Spielabschnitt, und damit wie gefühlt die letzten 10 Jahre ein enges Spiel gegen Ismaning.
Allerdings setzten sich die Gäste erstmal weiter ab (52:57 in der 36. Minute) bevor Pfaffenhofen, nun wieder mit vollem Einsatz, nach einem Steal auf 58:59 verkürzen konnte. 39 Spielminute: Drei getroffenen Freiwürfe nach einer einem Foul beim Dreipunktwurf (58:62) folgten zwei Punkte durch den starken Flo Huber (60:62) und drei Fehlwürfen von der Linie von Pfaffenhofen. In der letzten Spielminute legt Ismaning wieder vor (60:64), während der anschließende Spielzug aus der Auszeit zwar funktioniert aber der freie Wurf nicht reinfällt und Pfaffenhofen foult.
Ismaning lässt beide Freiwürfe liegen und Pfaffenhofen verkürzt auf 62:64. Wieder schickt man die Münchner an die Linie, wieder zeigen diese Nerven. Nach dem Rebound wird jedoch der Outletpass abgefangen und das gleiche nochmals nach dem direkten Nachwurf - wieder Foul und Freiwürfe bei 6.9 Sekunden verbleibender Spielzeit. Erneut keine Punkte und Pfaffenhofen hat die Chance zum Ausgleich oder Sieg, kommt aber nach dem Sichern des Rebounds gegen den sofortigen Druck der Gäste nur langsam aus der eigenen Hälfte und kann mit dem unkontrollierten Buzzerbeater das Spiel nicht mehr drehen.
Nach einer defensiv starken ersten Halbzeit müsste die Mannschaft auf die härte Weise lernen dass nur wenige Prozent weniger Einsatz das Spiel komplett drehen können. Basics wie Pässe, Korbleger, Freiwürfe und Boxout müssen ebenfalls weiter verbessert werden, aber den Unterschied zwischen 1. und 2. Hälfte kann man im Grunde an der Intensität und dem Tempo festmachen. Treffend kommentierte ein Ismaninger Verantwortlicher: Nach der Halbzeit war Pfaffenhofen entweder satt oder müde.
Für die kommenden Spiele gilt es mitzunehmen dass man bei `Vollgas´ sogar eine mäßige Trefferquote und den offensiven Totalausfall von mehreren Leistungsträger kompensieren kann, und die positive Zuschauerresonanz bei den Heimspieloen hoffentlich anhält und weiter wächst. In diesem Sinne: Vielen Dank an die Unterstützung und die Anfeuerung !
Die Stats zum Spiel