Nachwuchsläuferin Karla Hiss für Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert


Am Samstag den 24.04.2021 fand in Regensburg ein Einladungswettkampf statt, organisiert von der LG Telis und leider aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Sport nur mit sehr eingeschränkter Teilnehmerzahl.

Die MTV Athletin Karla Hiss hatte hier die Möglichkeit in einem sehr gut besetzten Feld über die 3000 m zu starten. Der Wettkampf war vorrangig dafür gedacht, den Athleten die Möglichkeit zu geben ihren Trainingszustand zu überprüfen. Karla startete zum ersten Mal draußen auf der Bahn über diese Distanz und lief die 7,5 Runden relativ konstant mit einer Pace von ca. 3:25 min/km. Sie beendete die Strecke mit einer neuen Bestzeit von 10:16,46 min und verbesserte sich damit um 15 Sekunden im Vergleich zu ihrer Hallenleistung vor gut 2 Monaten.

Damit hat sie sich über diese Distanz für die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Rostock qualifiziert, sowie den Normwert (10:30,00 min) für den bayerischen Landeskader deutlich unterboten.

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Verbandsinterner Wettkampf in München


Nachwuchsläuferin Karla Hiss bei BLV-Kadertestwettkampf über 3000 m erfolgreich

Am 14.02.2021 fand für die Kaderathleten der Südhälfte Bayerns ein interner Trainingstestwettkampf in der Werner-von-Linde-Halle in München statt. Die MTV-Athletin Karla Hiss startete hier zum ersten Mal auf der 3000 m-Strecke – gleichzeitig auch ihr erster Wettkampf in der Altersklasse U18.

Unter Ausschluss von Heimtrainern und Eltern und unter strengen Hygienevorschriften fanden die Rennen ausschließlich für den BLV-Laufkader statt. Die 2000 m und 3000 m aller Altersklassen wurden gemischt in jeweils 2 Rennen gestartet.

Mit der Vorgabe ihrer Stützpunkttrainerin Doris Scheck „locker mitlaufen und ja nicht überziehen“ startete Karla im ersten der beiden Rennen.
Nachdem nach 10 Runden (die Rundbahn bei Hallenwettbewerben hat eine Länge von 200 m statt 400 m im Freien) mit gleichmäßigem Tempo aller 5 Starterinnen die zwei 2000 m-Läuferinnen ihr Rennen beendeten, erhöhte die 15-jährige Karla das Tempo und lief ab Runde 13 den anderen 2 Starterinnen davon.

Mit einer hervorragenden Zeit von 10:31,01 min gewann sie ihren Lauf mit deutlichem Vorsprung und musste sich in der Gesamtwertung nur der im zweiten Lauf startenden Linda Meier geschlagen gegeben.
Diese auf die 3000 m-Distanz spezialisierte und ein Jahr ältere Athletin vom LAC Passau konnte mit einer Zeit von 10:02,11 min sogar einen neuen bayerischen Hallenrekord aufstellen.

Mit diesem ersten Formtest ohne spezielle Rennvorbereitung im Vorfeld zeigte Karla, dass sich das konsequente Ausdauertraining mit 5-6 Laufeinheiten pro Woche über den Herbst und Winter für sie gelohnt hat.

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(c) Claus Habermann


Hiss und Döllefeld Oberbayerische Meister im Mehrkampf - Gruber und Sendelbach holen Silber


Leichtathleten des MTV überzeugen erneut auf ganzer Linie

Spätsommersonne gab es an diesem Samstag keine, die Oberbayerischen Block-Mehrkamp-Meisterschaften im Aschheimer Sportpark standen ganz im Zeichen des Dauerregens. Fünf Leichtathleten des MTV Pfaffenhofen fuhren gemeinsam mit ihrem Trainer Stephan Kelbsch und elterlicher Unterstützung zum letzten größeren Bahnsportereignis in diesem Jahr. Marie Wittmer und Amalia Gruber starteten im Block Sprint/Sprung der weiblichen Jugend U16 bereits früh in den Mehrkampftag und hatten gleich im Hochsprung mit extremem Starkregen zu kämpfen. Amalia Gruber übersprang für diese Verhältnisse gute 1,53 m, Marie Wittmer gelang nach langer Wettkampfpause der Einstieg mit 1,23 m. Als nächste Disziplin stand der 80 m-Hürdenlauf auf dem Plan, den Gruber in 13,40 s und Wittmer in 16,06 s absolviert. Anschließend starteten mit dem 80 m-Hürdenlauf auch Karla Hiss (13,97 s), Julius Döllefeld (13,44 s) und Maximilian Sendelbach (13,82 s) in den Wettkampftag, alle drei im Block-Mehrkampf Lauf. Im nachfolgenden Ballwurf konnte insbesondere Julius Döllefeld mit starken 62,50 m überzeugen und setzte sich damit an die Spitze des Teilnehmerfeldes seiner Altersklasse M14. Im Weitsprung konnten wiederum Julius Döllefeld mit 5,25 m und Amalia Gruber mit 5,11 m deutliche Achtungszeichen setzen und an ihre bislang erreichten Jahresleistungen anknüpfen. Marie Wittmer warf mit 23,80 m im Speerwurf persönliche Bestleistung, Amalia Gruber konnte mit soliden 29,95 m zwischenzeitlich die Führung in ihrer Altersklasse W15 übernehmen. Den 100 m-Lauf absolvierten bei widrigen Verhältnissen Sendelbach in 13,25, Döllefeld in 13,45 s sowie die Damen in 14,18 s (Hiss), 14,30 s (Gruber) und 15,19 s (Wittmer).

In furiosen 2.000 m-Läufen im Block Lauf konnten Karla Hiss (6:54 min) und Julius Döllefeld (7:07 min) einerseits hervorragende persönliche Bestleistungen erzielen, andererseits war ihnen damit auch im Gesamtmehrkampf mit 2.318 Punkten (Hiss) und 2.422 Punkten (Döllefeld) der Oberbayerische Meistertitel nicht mehr zu nehmen. Beide freuten sich bei der „kleinen Corona-Siegerehrung“ riesig über ihre errungene Goldmedaille.

Amalia Gruber durfte sich nach Beendigung aller 5 Disziplinen im Block Sprint/Sprung in der Altersklasse W15 mit 2.545 Punkten die Silbermedaille umhängen, Marie Wittmer wurde hier in ihrer Altersklasse W14 Siebte mit 2.006 Punkten. Ebenfalls Silber erkämpfte sich Maximilian Sendelbach mit 2.152 Punkten im Block Lauf der M14.

Nach einem langen und vor allem kalten Herbst-Mehrkampftag können die Athleten des MTV 1862 Pfaffenhofen mit tollen Leistungen und mehr als zufrieden in anstehende Hallensaison gehen.

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Jahresbericht der Saison 2019/2020 in der Vereinszeitung


Leichtathletik - ein Sport wie kein anderer

Die Leichtathletik – ein Sport, der so vielseitig ist wie kein anderer – bietet unseren Athletinnen und Athleten eine unwahrscheinlich große Bandbreite an Möglichkeiten. Diese reicht von Sprung- und Wurfdisziplinen bis in den läuferischen Bereich mit Sprint- und Ausdauerwettkämpfen.
Auch der Nachwuchs kommt in der Leichtathletik auf seine Kosten, seit einigen Jahren ist das vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV) etablierte System der Kinderleichtathletik im Einsatz: Die Altersstufen U8, U10 und U12 messen sich in spielerisch aufbereiteten Wettkämpfen – so wird etwa aus dem klassischen Weitsprung ein Staffelwettbewerb, in dem das gesamte Team Punkte sammelt oder die Sprintstrecke wird kurzerhand zu einer Hindernisstaffel umfunktioniert. So sammeln die Jüngsten vielseitige Erfahrungen in den elementaren Bewegungsformen der Leichtathletik, natürlich kommt dabei der Spaß nicht zu kurz.
Die Altersstufe U12 kann neben der Kinderleichtathletik bereits in die klassische Leichtathletik (Laufen, Springen, Werfen) einsteigen und bildet so den Übergangsbereich zu den normalen Wettkämpfen.

Unser Team besteht in allen Altersstufen aus ausgebildeten Trainern, die stets für ein vielseitiges Training sorgen. Neugierig geworden? Weitere Informationen über uns, Wettkampfberichte, viele Bilder und Informationen rund um das Training findet ihr auf unserer Website:

leichtathletik.mtv-paf.de

Benno Brandstetter


Nachwuchsgruppe U8/U10

Die Trainingsgruppe der Kinder in der Altersklasse U8 und U10 wurde in der vergangenen Saison von Melanie Linner und Anja Gollnhofer betreut und erhielt ab Herbst neue Unterstützung von Markus Kaluza.
Die Saison begann in der Maillinger Turnhalle mit einem Hallenwettkampf unter dem bekannten Motto „Leichtathletik mal anders“. Spielerisch werden die Leistungen der Jüngsten in einem Teamwettbewerb gefordert. Auch unter freiem Himmel bietet das Kinderleichtathletik-System eine tolle Abwechslung zum klassischen 3-Kampf und stellt einmal mehr die Teamfähigkeit der Kinder unter Beweis. So hatte der MTV Ende Mai bei den Kreismeisterschaften im eigenen Stadion in Pfaffenhofen zwei leistungsstarke Mannschaften am Start. Im Juli waren wir dann wieder Gast beim Nachbarverein TSV Jetzendorf und durften Medaillen und Urkunden erkämpfen. Auch in Reichertshofen im September waren wir mit beiden Altersklassen bei spätsommerlichem Wetter gut vertreten. Das Jahr wurde dann mit einer kleinen sportlichen Weihnachtsfeier im Rahmen des Trainings mit Besuch des Nikolaus und Krampus beendet.

Anja Gollnhofer

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Jugendgruppe U12/U14

Die seit September 2019 wieder unter neuer Leitung trainierende Jugendgruppe U12/U14 zeichnete sich bereits vor diesem Zeitpunkt durch eine erfreulich große Teilnehmerzahl aus. Aktuell betreuen die beiden Trainer Benno Brandstetter und Mona Englisch über 40 Jugendliche.
In diesen Altersklassen – dem Bereich des Grundlagentrainings – verfolgen wir das Ziel einer sportlichen Basisausbildung in allen Disziplinen. So lernen die Sportler alle Facetten der Leichtathletik kennen. Abgerundet wird das Programm durch Einblicke in andere Sportarten, die wir konditionell und koordinativ gewinnbringend für die Leichtathletik einsetzen können.

Als Paradebeispiel für dieses sportartübergreifende Konzept gilt der Nachwuchsathlet Jan Mosig (U12), der im März 2019 aus den Sportarten Gerätturnen und Fußball zur Leichtathletik gewechselt hat. Seitdem zeigt er bei allen Wettkämpfen hervorragende Leistungsvoraussetzungen:
Ende Mai unterstützte Jan noch die U12 bei der Kreismeisterschaft der Kinderleichtathletik in Pfaffenhofen. Danach startete er mit ersten Wettkämpfen der normalen Leichtathletik (3-Kampf) und sicherte sich bereits im Juni in Kirchheim im 3-Kampf den ersten Platz. Einen Monat später das gleiche Bild bei den Einzelkreismeisterschaften in Hebertshausen: 4 Starts, davon 3 erste Plätze. Lediglich im Weitsprung musste sich Jan mit Platz 3 (3, 94 m) zufrieden geben, im Sprint reichten über die 50 m 7,74 s für den Sieg, im Ballwurf setzte er die Siegermarke auf 34,50 m und auch im Hochsprung machte Jan erste Erfahrungen – sogleich mit einer Goldmedaille und 1,12 m. Wohlgemerkt als Athlet der Altersklasse U12, die eigentlich noch keine Hochsprungwettkämpfe bestreitet.
Den Schülermehrkampf Ende September in Reichertshofen nutzten die Trainer dann als Ausklang der Bahnsaison 2019. Die Pfaffenhofener Jugendmannschaft ging hier mit 6 Sportlern an den Start. Im Rahmen des Dreikampfs der weiblichen Jugend U12 (M10) konnte sich Simone Bleicher den fünften Platz sichern. Der Dreikampf der männlichen Jugend U12 (M10) wurde mit einem fünften Platz für Simeon Koske und dem ersten Platz für Jan Mosig, nicht zuletzt wegen einer starken Leistung im 50 m-Sprint, beendet. Die männliche Jugend U14 des MTV sicherte sich im Vierkampf der M12 mit Linus Daschner Platz 1. Tom Hiss war verletzungsbedingt gezwungen, den Wettkampf abzubrechen. Im Vierkampf der M13 schaffte es Louis Hösl auf den dritten Platz.

Im Oktober 2019 stiegen einige Athleten altersbedingt in die nächste Trainingsgruppe (U16) auf. Neuzugänge und auch Quereinsteiger aus anderen Sportarten sind jederzeit willkommen! Informationen dazu findet ihr im allgemeinen Abschnitt dieses Berichts.

Benno Brandstetter

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Jugendgruppe U16-U23

Einblicke in den Trainingsbetrieb

Seit der Saison 2018/2019 trainiert die U16 nun zusammen mit den „Großen“ der U18, U20 und U23. Diese Neuerung erwies sich auch im vergangenen Jahr als praktikabel und sehr erfolgreich zugleich. Mit den beiden Übungsleitern Robert Gunther und Stephan Kelbsch ließen sich so weiterhin ein gemeinsames Teamtraining als auch individuelle Einheiten in kleineren Gruppen flexibel durchführen. Sinnvoll ergänzt wird dieses Training zusätzlich durch spezielle Einheiten von Bernd Brandstetter (Bereich Sprung) und Benno Brandstetter (Bereich Gerätturnen).

Die Athletinnen und Athleten – allen voran Amalia Gruber und Karla Hiss – bestätigten dieses Trainingskonzept mit hervorragenden Leistungen auf bayerischer bzw. deutschlandweiter Wettkampfebene. Nachfolgend möchten wir die Leistungen der beiden im Saisonverlauf kurz vorstellen.

Saison-Kurzportrait Karla Hiss

In der Aufbauphase im Frühjahr 2019 reiste Karla zu einem gut besuchten Sportfest nach Gröbenzell und gewann dort die 800 m-Distanz in der neuen persönlichen Bestzeit von 2:38,28 min. Beim Lauf-Cup in Karlsfeld wurde sie über die 2.000 m-Distanz mit einer Zeit von 7:52,88 min Zweite und sicherte sich damit bereits die Teilnahmeberechtigung an den Bayerischen Meisterschaften in Regensburg. Dasselbe Kunststück gelang ihr nur 3 Tage später beim Jubiläumssportfest in Neufahrn auch im 800 m-Lauf. Mit einer nun neuen Bestzeit von 2:33,25 min schaffte sie auch hier die „Bayerische Quali“ und fieberte den Meisterschaften auf der 800 m-Strecke entgegen.

Am Meisterschaftstag wurde sie in einem großen Teilnehmerfeld von 15 Läuferinnen in den schwächeren der beiden Zeitläufe eingeteilt. Mit einer neuen deutlichen Bestzeit von 2:25,66 min – über 7 Sekunden besser als bisher – konnte Karla ihren Lauf zunächst für sich entscheiden und musste warten. Nachdem im stärkeren der beiden Läufe jedoch drei Athletinnen eine - wenn auch nur knapp - bessere Zeit ins Ziel brachten, durfte sie sich mit der neuen persönlichen Bestleistung über den 4. Platz freuen und verpasste nur hauchdünn den Podestplatz.

Beim stark besetzten Nikolauslauf in Regensburg Karla Hiss ging es dann jedoch bereits wieder aufs oberste „Stockerl“ in ihrer Altersklasse und die Leistungskurve zeigte weiter nach oben. Im Rahmen der Südbayerischen Hallenmeisterschaften in München überzeugte sie zum Jahresstart 2020 über die 800 m-Strecke mit wiederum neuer persönlicher Bestzeit von 2:25,23 min und einem sehr guten zweiten Platz. Bei den darauf folgenden Bayerischen Hallenmeisterschaften startete Karla in der Münchener Werner-von-Linde-Halle über die 2.000 m und erkämpfte sich in einer Zeit von 7:17,30 min und einem hervorragenden 3. Platz ihre sehnlichst erwartete erste Medaille bei einer Bayerischen Meisterschaft!

Noch besser lief es dann im Februar 2020 bei den Bayerischen Meisterschaften im Crosslauf. Bei ihrer erstmaligen derartigen Meisterschaftsteilnahme lief sie unangefochten mit einer Zeit von 07:46 min über die Ziellinie der 2.200 m-Strecke und brachte damit gleich zu Beginn des Jahres einen Bayerischen Meistertitel mit nach Hause.

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Saison-Kurzportrait Amalia Gruber

Nach einem vielversprechenden Auftakt des Wettkampfjahres 2019 im heimischen Stadion ging es für Amalia als erste richtige Bewährungsprobe zu den Oberbayerischen Blockwettkampf-Meisterschaften nach Gilching, die sie am Ende mit mehreren persönlichen Bestleistungen und einem riesigen Ausrufezeichen bestand. Die erzielten 2.593 Punkte bedeuteten nicht nur 71 Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte, sondern auch bereits die sichere Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften (2.500 Punkte), die im Sommer in Lage/Westfalen stattfinden sollten.

Bei den anschließenden Bayerischen Mehrkampf-Meisterschaften in Markt Schwaben legte sie mit sehr starken 2743 Punkten nach und bestätigte ihre Anwartschaft für die Deutschen Meisterschaften eindrucksvoll. Ein absolutes Spitzenresultat in der Reichweite des Bayerischen Rekordes von 2789 Punkten, auch dank ihrer Einzelleistungen vor allem im Weitsprung mit 5,18 m, im Hochsprung mit 1,64 m sowie ihrem ersten Speerwurf über 30 m. Als eine wichtige Saison-Zwischenstation galten die Bayerischen Einzelmeisterschaften im Juli in Regensburg, bei denen die nun beste bayerische Mehrkämpferin im Block Sprint/Sprung in den Sprungdisziplinen startete. In einem Wettkampf mit über 20 Teilnehmerinnen und einigen Regenunterbrechungen reichte es am Ende im Hochsprung für einen 5. Platz mit übersprungenen 1,54 m.


Nach diesem sehr erfreulichen Saisonverlauf ging es für die 14-jährige Anfang August als Höhepunkt zum deutschlandweiten Vergleich nach Lage/Ostwestfalen. Angereist mit ihrer gesamten Familie lag der Fokus darauf, bei ihrer erstmaligen Teilnahme die Luft der Deutschen Meisterschaften zu schnuppern und die in dieser Saison bereits erbrachten Leistungen mit einem Top Ten-Ergebnis zu bestätigen. In ihrem Wettkampf, dem Block Sprint/Sprung der weiblichen Jugend W14, gab es mit 41 Athletinnen das größte Teilnehmerfeld an diesem Wettkampftag. Bereits in der ersten Disziplin hatte Amalia einen hervorragenden Start und erreichte über die 80m Hürden eine neue persönliche Bestleistung von 12,37 s. Vor allem der starke Wind beeinflusste die nachfolgenden technischen Disziplinen Hochsprung (1,52 m) und Weitsprung (4,83 m). Die 100m konnte sie trotz schwieriger Bedingungen mit wechselhaftem Wetter und böigen Winden mit 13,34 abschließen. Nach diesen vier Disziplinen stand sie bereits auf Rang 9 – und somit innerhalb der Erwartungen. Im abschließenden Speerwurf gelang ihr im zweiten Versuch mit einer Weite von 31,91 m dann ein Wurf in die Nähe ihrer persönlichen Bestleistung. Damit erschien die Teilnahme an der feierlichen Siegerehrung auf dem Podest (mit den ersten 8 Athletinnen) sicher möglich. Umso überraschender dann bei Erscheinen des Gesamtergebnisses der Sprung nach vorn und die große Freude über einen hervorragenden 4. Platz mit einem Gesamtergebnis von 2.666 Punkten.

Nach einer längeren Verletzungspause seit Herbst 2019 startete Amalia bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften ins Jahr 2020. In den Disziplinen Hochsprung, 60 m Hürden, Kugelstoßen und Weitsprung konnte sie sich gleich viermal in die Top 10 einreihen. Bei den folgenden Bayerischen Hallenmeisterschaften übersprang sie bereits wieder sicher 1,56 m und wurde damit als Mehrkämpferin im Feld der Spezialisten beachtliche Vierte.

Karla und Amalia sind seit Herbst 2019 aufgrund ihrer sehr guten Leistungen für das Oberbayerische Team nominiert und trainieren seither auf hohem bayerischen Kaderniveau, sowohl im Heim- als auch im Stützpunkttraining. Für ihre Leistungen wurden sie im Dezember 2019 bei der Sportlerehrung der Stadt Pfaffenhofen ausgezeichnet.

Aber auch neue Athleten bzw. „Rückkehrer“ konnten in Training und Wettkampf mit sehr guten Leistungen überzeugen. So sicherte sich Maximilian Sendelbach bei seinem Wettkampfdebüt beim Nikolauslauf in Regensburg über die Mittelstrecke einen sehr guten 3. Platz und Julian Küfner meldete sich bei den Kreismeisterschaften in Hebertshausen mit einem 2. Platz (Sprint), einem 3. Platz (Speer) und einem 4. Platz (Hochsprung) im Wettkampfgeschehen zurück. In einem sehr starken Teilnehmerfeld konnte sich Theresa Schimmel im gleichen Wettkampf den sechsten Platz im Sprint sichern.

Die Trainer freuen sich auch in diesem Jahr auf eine rege Trainings- und Wettkampfbeteiligung, gewohnt unterhaltsame Trainingseinheiten und auf die eine oder andere Medaille ihrer Athleten.

Stephan Kelbsch

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